Sonntag, 3. November 2013

Monatsrückblick ~ Oktober 2013

Hallo Leute,
wie jeden Anfang eines Monats tauchen überall diese Monatsrückblicke und -statistiken auf, mal mehr und mal weniger pünktlich, und auch ich werde euch da leider nicht verschonen. Vor allem nicht, wenn ich buchmäßig ein bisschen was zu berichten habe. Für den Juni, Juli und August habt ihr von mir keine Rückblicke bekommen, da es sich einfach nicht gelohnt hat (im August habe ich zum Beispiel nichts gelesen), aber jetzt, wo es wieder so richtig flutscht, gibt es heute meine allmonatliche Zusammenfassung..


Tatsächlich habe ich, und ich bin echt stolz drauf, sieben Bücher im Oktober gelesen. Für mich ist sieben ein guter Durchschnitt und ist echt in Ordnung. Jedes einzelne Buch, das man liest, ist besser als kein Buch. So. Auch wenn ich das letzte Buch erst heute, also schon im November, rezensiert habe, zählt es natürlich trotzdem in meine Oktober-Statistik mit rein, da ich es im Oktober beendet habe. Mit einem Klick auf's Buchcover gelangt ihr zur jeweiligen Rezension:

 
 

Top des Monats

Warm Bodies von Isaac Marion, aber ich mochte auch Breaking Point von Kristen Simmons und Allegiant von Veronica Roth sehr gerne

Flop des Monats

Kein richtiger Flop, aber schon eine Enttäuschung für mich war Trix Solier - Odyssee im Orient von Sergej Lukianenko

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Meist geklickter Post



Mir ist abermals aufgefallen, dass Rezensionen anscheinend die unbeliebtesten Posts sind, die ein Buchblogger schreiben kann, denn von meinen sieben Rezensionen (okay, ich zähle die letzte nicht mit, da sie erst vor einigen Minuten online ging), von meinen sechs Rezensionen wurden nur zwei kommentiert - die zu Warm Bodies, die auch erstaunlich viele Kommentare (11) und Klicks  (100) bekommen hat, und die zu Allegiant, die eine anschauliche Anzahl an Kommentaren aufweist (4), dafür aber noch mehr Klicks (107) als die Rezension zu Warm Bodies. Da frage ich mich immer, woran es liegt, dass gerade auf Buchblogs die Rezensionen anscheinend am unbeliebtesten sind. Und dann frage ich mich, ob es an meinen Rezensionen liegt. Sind sie zu lang? Schreibe ich Spoiler in meine Rezensionen? Lese ich einfach Bücher, die die Mehrheit nicht interessiert? Und dann muss ich natürlich gestehen, dass ich auch nicht jede Rezensionen lese und kommentiere und frage mich selber: Woran liegt das bloß? Warum sind Laber- und Neuzugängeposts auf Buchblogs beliebter und gefragter als Rezensionen - obwohl es eigentlich darum gehen sollte?! Wie seht ihr das eigentlich? Auf eure Ansichten, Kommentare und Meinungen bin ich gespannt.

Neben den ganzen Monatsstatistiken und -rückblicken gab es im Oktober freilich auch einige sehr sehr viele Berichte über die Frankfurter Buchmesse. Auch ich gehörte dieses Jahr zu den Nervigen, die einen BERICHT darüber geschrieben hat. Leider war mein Erlebnis auf der Buchmesse nicht ganz so von Erfolg gekrönt, dennoch war es ein interessantes Erlebnis und ich werde sehr gerne wieder auf eine Messe gehen. Es tut mir wirklich leid für alle, die von den Massen an Messeberichten echt genervt waren - ich war es auch schon, deswegen ist mein Post darüber auch nicht sonderlich motiviert und enthusiastisch ausgefallen.

Recht beliebt und oft geklickt war auch mein VIDEO ZU MEINEM DVD-REGAL, das mit 45 Minuten wirklich lang ist, aber dafür die komplette DVD-Sammlung beinhaltet. Da möchte ich mich auch nochmal ganz besonders bei Lyrica von WORTSZENERIE bedanken, die das Video und auch so viele andere Beiträge von mir immer eifrig kommentiert und mir dadurch ein großartiges Feedback gibt.

Die meisten CHALLENGES, an denen ich teilnehme, sind mittlerweile ja schon abgelaufen, aber ein paar sind noch ganz aktuell, beziehungsweise hat eine ja erst im Oktober begonnen, wobei da noch nicht richtig klar ist, ob es eine Challenge ist oder nicht :D Dabei handelt es sich um DAS GROSSE (KLEINE) BUCHKAUFFASTEN von Marie von WORTMALEREI. Dabei darf man nicht mehr als vier neue Bücher im Monat bei sich einziehen lassen - ich muss insgesamt vier neue Bücher verbuchen (HIER und HIER), wobei eins schon vorher gelesen war und nur gekauft wurde, um die Reihe zu vervollständigen, und das letzte neue Buch habe ich auch schon direkt gelesen - und man muss mindestens so viele Bücher im Monat lesen, wie eingezogen sind, wobei eine SUB-Leiche dabei sein muss. Okay, eine richtige SUB-Leiche habe ich im Oktober nicht gelesen, aber Warm Bodies und Ein Wispern und Baker Street standen schon einige Monate ungelesen bei mir rum... Die LET'S READ IT IN ENGLISH CHALLENGE von Lisa von BOOKS&SENSES konnte ich im Oktober nun erfolgreich abschließen, ich habe fünfzehn englischen Bücher gelesen und habe vor, dass es dieses Jahr noch das ein oder andere mehr wird. 

So, das war nun mein Monatsrückblick für den Oktober. Da die Uni ja auch wieder angefangen hat, kann ich nicht sagen, wie erfolgreich mein Bloggermonat November wird und ob ich es noch schaffe, die 75 Bücher dieses Jahr zu lesen. Mein lesefreier August hat mich jedenfalls in meiner Statistik ganz schön zurückgeworfen... Aber es geht schließlich immer noch nur um Spaß und um ein Hobby, dennoch ist man ja froh, wenn man selbst gesteckte Ziele erreichen kann :) Ich wünsche euch jedenfalls einen schönen und erfolgreichen November!

Kommentare:

  1. Bei mir ist es tatsächlich wie bei dir. Die Rezensionen werden weniger kommentiert als andere Posts,manche auch gar nicht. Natürlich haben sie auch Aufrufe. Aber ich denke einfach, dass nicht jeder Leser Interesse an allen Rezensionen hat. Mag es am Genre oder was auch immer liegen. Ich persönlich lese mir auch nur kurze, informative Rezensionen durch, es sei denn, das Buch interessiert mich so arg. Daher habe ich seit kurzem meine Rezensionen auch umgestellt. Ich tippe nur noch positive, sowie negative Fakten meinerseits ohne riesen Text.
    Das wird wohl ein Mysterium bleiben, dass Rezensionen wenig kommentiert werden :D

    Liebe Grüße,
    Jani

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    1. Hallo Jani,
      ich denke auch, dass es einfach mangelndes Interesse ist, was dieses oder jenes rezensierte Buch betrifft, weswegen dazu nichts geschrieben wird. Ich habe auch schon mehrmals gelesen, dass kurze und knackige Rezensionen lieber gelesen werden (klar, man liest grundsätzlich lieber 5 Zeilen als 50), ich bevorzuge aber ganz klar die langen Rezensionen... weiß auch nicht, warum :D
      Ich glaube auch, dass man da nie hinter kommen wird^^
      Liebe Grüße, KQ

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  2. Ich glaube das Problem mit den Kommentaren liegt an der Sache selbst. Zb habe ich deine Rezi zu "Warm Bodies" nur überflogen, weil mich das Buch nie wirklich gereizt hat und mich die Meinungen dazu auch nicht richtig interessieren, weil das Buch nichts für mich ist. Also schreibe ich keinen Kommentar. Klingt jetzt irgendwie fies, aber...so mein ich das nicht :)
    Kommt eine Rezension zu einem Buch, das ich selber lesen will, möchte ich mich vorher nicht beeinflussen lassen - also auch kein Kommentar.
    Was ich damit sagen will: meist schreibt man nur Rezensionen zu bestimmten Büchern, die Reizthemen ansprechen (so wie Shades of Grey oder besondere Highlight-Bücher) und Bücher, wo man wissen möchte, wie der Blogger des Vertrauens das Buch einschätzt, so wie es bei uns mit Ready Player One war). Da ist die Palette sicherlich nicht groß, das stimmt.
    Zu Laberposts kann jeder irgendwas beitragen, weil es Themen sind, die in keinen Rahmen eingebettet sind und man Meinungen dazu hat.
    Ich denke, das darf einen nicht beirren und ich hab teilweise auf LB ganz nette Feedbacks bekommen, das kann einen auch aufmuntern.

    Höhö, man merkt so gar nicht, dass du eine meiner absoluten Lieblingsblogger bist (wenn nicht sogar die Lieblingsbloggerin :D) und gerne, ich bin so froh, dass es endlich wieder Posts von dir gibt, dass ich mich sofort auf alles stürzen musste :D (und ich hatte Semesterferien, da hat man Zeit für lange Kommentare, haha :D) Aber vielen Dank fürs Erwähnen <3

    Und stress dich nicht, wegen irgendwelcher Zahlen. Mein Trick ist ja, viele Einzelbände zu lesen, irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich da viel schneller voran komme, als wenn ich ständig irgendwelche Reihenteile lese... und hey, das Jahr ist noch lang.

    Ich hoffe, dein Semesterstart ist nicht allzu stressig gewesen und ich drück dir die Daumen für einen tollen lesereichen November :D

    <3 Lyrica

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    1. Hallo Lyrica,
      ja, man schreibt natürlich nichts zu einer Rezension, wenn einen das Buch nicht interessiert. Beziehungsweise liest man die Rezension dann ja schon gar nicht erst. Trotzdem frage ich mich manchmal eben, ob meine Auswahl an Büchern so... abwegig ist, dass ich den Geschmack der meisten Leser einfach nicht treffe. Und ich weiß, dass es dabei ja nicht mir nur so geht, sondern allen Bloggern. Oder den meisten. Ich merke ja selber, dass ich oft Rezensionen nicht kommentiere und ärgere mich über mich selber, dass ich es nicht mache.

      Haha, danke :D Das kann ich nur zurückgeben <3

      Mein Semesterstart war recht in Ordnung, nur ist das Semester schon was stressiger als das letzte war, da muss ich mich erstmal wieder dran gewöhnen :D

      Liebe Grüße, KQ

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    2. Deine Auswahl an Büchern ist ganz normal und toll. Abwechslungsreich und eine große Bandbreite. (ich sag nur Haus des Magiers!) Und ich mag deine Art, wie du Rezensionen schreibst, ich find sie sind genau richtig lang. Daran solltest du nichts ändern :)

      Oiiiii, danke <3

      Oh, das freut mich! Bei mir ist das aber Stress our. Ich hab die Hälfte der SWS weniger als im letzten Semester und mach trotzdem genauso viel (zB 11 Stunden Schleiermacher lesen oder so -.-) crazy world.

      <3 Lyrica

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  3. Huhu ;),

    7 ist doch wirklich ein guter Schnitt! Ich schaffe mit dem ganzen Schulstress meistens nicht so viel :/.

    "Artikel 5" möchte ich auch bald mal lesen, wo jetzt ja schon die Fortsetzung raus ist.
    Und von "Warm Bodies" kenne ich nur den Kinofilm, der aber eine recht gute Buchverfilmung sein soll.
    Die "Die Flüsse von London"-Reihe möchte ich auch mal lesen, obwohl ich immer noch keine Ahnung habe, worum es da geht :D.
    Über "Allegiant" haben wir ja schon geredet (es ist mittlerweile auch bei mir eingezogen) :D.
    Schade, dass dir der zweite Band von Trix Solier nicht so gefallen hat. Ich kenne bis jetzt nur den ersten und den fand ich eigentlich ganz gut.


    Ich glaube, dass Rezensionen auf Buchblogs am wenigsten angeklickt und gelesen werden liegt ganz einfach daran, dass bei so gut wie jedem anderen Post alle bzw. mehr Leute mitreden können. Rezensionen werden meistens nur von den Leuten kommentiert, die das Buch schon kennen (denn naheliegenderweise können vor allem die etwas dazu sagen) und bestenfalls noch von denen gelesen, die das Buch noch lesen wollen (wobei ich das meistens nicht tue). Wenn meine Meinung genau mit der des Rezensenten übereinstimmt, kommentiere ich oft auch nicht.
    Bei Monatsstatistiken und Neuzugängeposts geht es oft um mehr Bücher, sodass die Anzahl der Leute, die etwas dazu sagen können, größer ist. Außerdem kann man da so gut wie immer etwas zu sagen, wenn man eines der Bücher kennt. Und zu Laberposts kann ja sowieso jeder etwas sagen ;).
    Was hältst du von dieser Erklärung :D?

    Liebe Grüße ;)
    Charlie

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    1. Hallo Charlie,
      joa, mit sieben Büchern bin ich auch wirklich zufrieden, besonders wenn ich dann an meinen August zurück denke^^

      Ich kann Artikel 5 nur empfehlen und gehört meiner Meinung nach zu den besseren Dystopien, die ich gelesen habe. Auf jeden Fall besser als Legend oder Delirium - sehe ich zumindest so.
      Tatsächlich ist Warm Bodies wirklich eine gute Buchverfilmung, sehr nah am Original und sehr lustig. Aber das Buch zu lesen lohnt sich auch allemal :)
      Die Reihe um Peter Grant (Die Flüsse von London) ist sehr sarkastisch und zynisch geschrieben, spricht also eher Leute mit solchem Humor an. Ich mag die Bücher wirklich gerne, wobei der dritte jetzt wieder besser war als der zweite.
      Ja, ich war auch ein wenig traurig, dass mich Trix Solier 2 nicht so ganz vom Hocker hauen konnte. Dafür war die Story einfach zu verworren und durcheinander... schade, besonders, da es angeblich keinen dritten Band geben soll :(

      Diese "Laberposts" ziehen halt wirklich eine größere Leserschaft an, klar, weil man mit solch einem Post aufgefordert wird, seine eigene Meinung kundzutun und sich an der Diskussion zu beteiligen. Ich sehe ja auch an mir selber, dass ich Rezensionen von anderen nicht sonderlich eifrig kommentiere und finde es wirklich schade, denn ich denke, dass es ja bei einem Buchblog eigentlich in erster Linie darum gehen sollte. Nicht nur, das ist klar, aber doch hauptsächlich, oder verstärkt.
      Deine Erklärung ist jedenfalls plausibel :D

      Liebe Grüße, KQ

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    2. Dann werde ich mir die Reihe um Peter Grant wohl mal vornehmen ;). Ich liebe Sarkasmus. Der Autor ist nicht zufällig Brite? Deren Humor ist eh der beste ;).

      Da hast du schon Recht. Ich versuche eigentlich auch, Buchrezensionen zu Büchern, die ich gelesen habe, zu kommentieren. Anderseits fällt mir das, wenn ich der Meinung nicht gerade komplett widerspreche, oft sehr schwer, weil ich ja auch nicht einfach nur leere Wiederholungen und "Ja, du hast Recht." schreiben will :/.

      LG ;)

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  4. Rezis werden wirklich ein bisschen stiefkindlich behandelt hier :D Lyrica hat da ja schon ziemlich ausführlich einige Gründe genannt - was ich mir dazu noch gedacht habe, ist vielleicht, dass eine Rezi auch einfach weniger Anknüpfungspunkte hergibt als andere Posts. Also die meisten Rezis, die ich so lese, sind ja doch relativ objektiv und diplomatisch geschrieben. Man kann also entweder der selben Meinung wie der Verfasser sein, oder eben nicht, fühlt sich aber durch den Ton vielleicht eher selten genötigt, etwas dazu zu schreiben. Bei solchen Laberposts kommentiere ich persönlich auch viel lieber, einfach weil man da den Menschen hinter dem Blog besser kennen lernt.
    Irgendwie eigentlich schade. Aber wenn ich über Bücher dikutiere, dann eher in meinem Lieblings-Bücherforum. Blogs nutze ich dagegen gern, um meine Wunschliste zu erweitern und bin da bei Rezis eher der passive Konsument :D

    Ansonsten wünsche ich dir einen nicht zu stressigen Novemver, der genauso erflogreich wird, wie der Oktober war :) Bei mir ging die Uni ja auch wieder los und ich bin jetzt schon gestreeeeesst ohne Ende. Ich wünschte manchmal, mein Leben würde mehr dem Klischee von dem faulen Studenten entsprechen :D

    Liebste Grüße
    MelMel

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    1. Okay... ich brauche zu lange, zum Schreiben. Mittlerweile gibts auch noch gute Gründe für die Rezi-Kommentier-Thematik von Charlie xP
      Auf jeden Fall klar ist: es liegt nicht (!) an deinen Rezensionen ;)

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    2. Hallo MelMel,
      danke für deinen Kommentar :) eben, das sehe ich auch so. Rezensionen werden schief beäugt und nicht so beachtet - auf keinem Blog. Es sei denn, du hast deine 500-700 Leser oder so :D Klar, wenn man ein Buch, das die Nation spaltet, entweder besonders positiv oder besonders negativ rezensiert, dann liefert man Stoff, den andere aufgreifen können. Ich bin halt am Überlegen, wie man eine Rezension attraktiver gestalten kann... da bin ich einfach überfragt :D

      Haha danke, ich wünsche dir auch einen erfolgreichen November. So richtig gestresst bin ich noch nicht, aber man muss sich an die Arbeit wieder gewöhnen und ich könnte gut drauf verzichten :D

      Danke :)

      Liebe Grüße, KQ

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  5. Ich bezweifle, dass es dein Schreibstil oder der Inhalt deiner Rezensionen ist, der Leute davon abhält, bei den Rezensionen zu kommentieren. Es ist wohl wirklich so, wie hier schon geschrieben wurde, und bei vielen Rezensionen fehlt schlichtweg für viele Leser die Basis für ein Kommentar. Was sagt man auch zu einem Buch, das man noch nicht gelesen hat und das man vielleicht auch gar nicht kennt? "Klingt interessant, werde ich vielleicht mal lesen" postet man wenns hochkommt im Jahr drei Mal, wenn überhaupt und fühlt sich danach wahrscheinlich schlecht, weil es eine vollkommen überflüssige Bemerkung ist. Also lässt man es wohl eher bleiben.
    Zumindest wenn ich von mir selbst ausgehe, kann ich versichern, dass ich in der Regel nur zu Rezensionen von Büchern etwas poste, die ich selbst bereits gelesen oder über die ich besonders viel gehört habe oder bei denen ich z.B. den Film oder den Vorgänger kenne.
    Ich schätze, dass die Rezension von Warm Bodies z.B. so viele Rezensionen hat, da es erstens ein inzwischen ziemlich bekanntes Buch ist, das viele bereits gelesen haben und zweitens viele, wenn schon nicht das Buch, dann zumindest den Film kennen. Oder von ihm gehört haben und die Thematik kennen. Jedenfalls bietet dieses Buch weitaus mehr 'Angriffsfläche', als es bei einem Buch wie "Der Schatz der Gläsernen Wächter" der Fall ist.

    Ich würde mir deshalb keinen Kopf machen, denn gelesen werden die Rezensionen durchaus und vieles landet dabei auf den Wunschlisten [ist zumindest bei mir der Fall].
    Und ich kann dich wirklich beruhigen, denn deine Rezensionen sind super und enthalten - soweit ich das mitbekommen habe - keine Spoiler oder sonstige Ärgernisse ;)
    Ich kann mir vorstellen, dass es frustrierend ist, wenn man viel Zeit in die Rezensionen steckt und dann keine Rückmeldungen bekommt, wüsste aber jetzt leider auch nicht, was man dagegen tun kann. Wie gesagt, ich denke nicht, dass es an den Rezensionen selbst liegt oder daran, dass diese Posts nicht gelesen werden. Ich glaube, dass die Anzahl an unkommentierten Rezensionen mit steigender Userzahl zurückgeht, weil damit natürlich die Chancen steigen, dass jemand ein Buch ebenfalls gelesen hat.

    Gegenfrage: liest und reagierst du auch auf Kommentare zu Rezensionen, die du beispielsweise schon vor einem halben Jahr geschrieben hast? Es ist mir in vielen Blogs aufgefallen [als ich mich bei denen durch die Anfangsposts gearbeitet habe], dass es oft Kommentare gab, die erst ein paar Monate nach Erstellung des Eintrags geschrieben wurden und die den Blogbesitzern dann keine Reaktion mehr entlocken konnten. Deshalb bin ich da immer zurückhaltend. Ich finde es nämlich auch ganz schön, wenn es eine Reaktion auf meine Kommentare gibt und ich weiß, dass sie zumindest gelesen wurden. Ist dann wohl ähnlich, wie mit den Rezensionen selbst ^^

    LG
    Mo

    PS.: Ich versuche mich übrigens auch gerade an einem SUB-Abbau. Da ich ehrenamtlich in der Bibliothek arbeite, schleppe ich monatlich viele Bücher von dort nach Hause, sodass meine eigenen Bücher oft unbeachtet im Regal stehen bleiben. Dabei kaufe ich wirklich nicht so viel Neues, wie so mancher Blogger, aber wenn man sich die Bücher von Auswärts holt, kommt man mit dem SUB-Abbau halt irgendwie auch nicht weiter...
    Seit Anfang Oktober habe ich also beschlossen, dass ich mir Mühe geben werde mein eigenes Regal mehr zu beachten. Bisher hat es auch ganz gut geklappt. Ich habe im Oktober einige Bücher aus meinem Regal gelesen, die dort schon ne ganze Weile stehen. Völlig zu Unrecht! [das meiste davon waren wie halt immer diese "Muss ich sofort haben"-Bücher, die dann ewig ungelesen im Regal verrotten, sobald man sie gekauft hat].

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    1. Hallo Mo,
      auch dir vielen lieben Dank für deinen langen Kommentar :) Und auch danke, dass du findest, dass es nicht an meiner Art und Weise liegt, wie ich die Rezensionen schreibe. Es wird wirklich an der fehlenden Basis liegen. Dennoch hofft man eben, dass man mit Rezensionen zu Büchern wie Der Schatz der Gläsernen Wächter auch andere Leser auf das Buch aufmerksam macht, damit diese Bücher einfach ein paar Leser mehr bekommen. Daher ist es in solchen Fällen interessant zu wissen, ob man das erreicht hat.

      Ich freue mich auf jeden Fall, dass meine Rezensionen gelesen werden (ich sehe das ja auch an den Klicks) und es ist schön zu wissen, dass du und auch einige andere Leser ihre Wunschlisten aufgrund meiner Empfehlungen füllen :) Danke auch für das Lob :)

      Was deine Gegenfrage betrifft, so kann ich mich natürlich nicht komplett davon frei sprechen. Es gibt einige Kommentare, auf die ich nie geantwortet habe und einige davon sind unter Rezensionen geschrieben worden, die schon etwas älter sind. Dennoch beantworte ich im Durchschnitt die meisten Kommentare und auch die zu älteren Rezensionen.

      Musst du die Bücher für die Bücherei lesen, also damit du weißt, wovon sie handeln und worum sie gehen? Oder liest du sie dann einfach aus eigenem Interesse? Ich habe für mich auch beschlossen, meinen angefangenen Reihen mehr Beachtung zu schenken. Auch wenn ich sicherlich die ein oder andere Reihe immer noch neu anfange, so versuche ich jetzt, vermehrt Fortsetzungen von Reihen zu kaufen, die ich schon begonnen habe. Damit ich endlich mal fertig werde oder voran komme. Mir geht es nämlich auch so, dass ich eine Reihe oft unbedingt beginnen musste, weil sie so interessant klang, und dann hat mir das Buch gut gefallen, aber anstatt mit der Reihe weiter zu machen, habe ich eine neue begonnen...

      Liebe Grüße, KQ

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    2. „Der Schatz der Gläsernen Wächter“ ist durchaus auf meiner Wunschliste gelandet, so ist es ja nicht. Aber man macht sich halt nicht die Mühe das jedes Mal auch hinzuschreiben. Es sind ja doch einige Bücher, die im Laufe eines Monats klammheimlich auf der persönlichen Wunschliste landen. Ich muss zugeben, dass ich als Nicht-Blogger die andere Seite auch nicht kennen und deshalb auch wirklich nur dann etwas poste, wenn ich zu einem Thema auch etwas in meinen Augen einigermaßen Wichtiges oder Interessantes zu sagen habe und „Das Buch klingt super, ist auf meiner Wunschliste gelandet“ gehört für mich einfach nicht dazu. Obwohl ich natürlich weiß, dass die Blogger sich sehr über Rückmeldungen freuen, auch wenn sie derart banal sind, bin ich meistens auch schlichtweg zu faul, das muss ich ehrlich zugeben. Eher poste ich dann etwas, wenn ich das Buch dann tatsächlich erstanden und gelesen habe, aber da greift häufig dann mein Problem, dass ich das Gefühl habe, dass neue Kommentare zu älteren Beiträgen oft schlichtweg übersehen werden und das ist mir die Mühe dann oft eben auch nicht wert. Teufelskreislauf nennt man so etwas wohl ^^

      Das mit den Wunschlisten war übrigens mehr Anklage als Lob. Bist du dir darüber im Klaren, was du dem Kontostand deiner Leser antust? Eigentlich eine Frechheit, schäm dich ;)

      Dass immer mal wieder ein Kommentar durch das Raster fällt oder du selbst schlichtweg mal keine Lust hast, wäre für mich persönlich kein Beinbruch. Solange auf einen gewissen Prozentsatz „Altlasten“ eine Antwort kommt, würds mich jetzt nicht stören. Ich werde das dann mal in naher Zukunft ausprobieren, wenn ich mal wieder durch dein Archiv stöbere ;-)

      Was die Bücherei anbelangt, so ist es Halbe Halbe. Natürlich ist es angenehm den Leuten Empfehlungen aussprechen zu können und wir haben einige Leser, die dann auch ganz gezielt auf uns zukommen und fragen. Deshalb lese ich mich da ganz gerne ein wenig durch die Bank. Andererseits hab ich halt das Problem, dass ich beim Verräumen und Umstocken und Aufräumen ständig Bücher in der Hand habe, die mit Titel oder Cover oder Klappentext oder allem zusammen locken. Ein interessantes Buch räume ich dann vielleicht einmal brav ins Regal, aber du kannst sicher sein, dass ich es spätestens beim dritten Mal, bei dem ich es in der Hand halte, mit nach Hause nehme. Und da ich jede Woche dort bin… du verstehst, das häuft sich schlichtweg. Und da kommen die eigenen Bücher oftmals zu kurz. Ich bin jetzt auch nicht der typische Büchersammelfreak, deshalb stört es mich zudem nicht, wenn ich ein Buch nur lese und es danach wieder zurückgeben muss, ohne es mir ins Regal stellen zu können ^^ Und ich kaufe auch nur Bücher nach, wenn sie mir wirklich, wirklich wahnsinnig gut gefallen haben [und da ich wählerisch bin, kommt das in der Regal nicht soo häufig vor]. Anyway, mein SUB wäre deutlich kleiner, wenn ich mir anstatt des Bibliodienstes ein anderes Hobby suchen würde ^^

      Reihen zu beenden ist auch so ne Sache, an der ich meistens kläglich scheitere. Bei wirklich guten habe ich immer das Problem, dass ich mich nicht aufraffen kann, das Ende zu lesen und bei allem, was mittelmäßig ist, warte ich meistens viel zu lange, um mir den nächsten Band zu besorgen und habe dann natürlich die Situation, dass ich die vorherigen Bände nicht mehr im Gedächtnis habe, wenn ich zum nächsten greifen will. Und noch mal alles lesen…? Dafür bin ich dann meistens auch zu faul. Ich warte deshalb ganz gerne, bis Reihen abgeschlossen sind, aber dann hinke ich den meisten Leuten mit dem Lesen halt gewaltig hinterher, was all die stark angepriesenen Bücher anbelangt.
      Wobei ich sagen muss, dass das Problem größtenteils eher bei Fantasy und Co liegt. Thriller- und Krimireihen stellen da kein großes Problem da.
      Aber wir sollten uns da wohl wirklich in Zukunft etwas mehr anstrengen. ;)

      LG
      Mo

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